Kopfläuse - Ablaufplan So gehen wir mit Läusen um: 1. Die Klassenlehrer versuchen, von allen Eltern eine ausgefüllte Einverständniserklärung zur Kopfkontrolle zu bekommen. 2. Die Klassenlehrer mahnen Eltern, die diese Einverständniserklärung nach 14 Tagen nicht gegeben haben. 3. Bei Kindern mit Erlaubnis: Die Klassenlehrer kontrollieren regelmäßig oder bei Verdacht die Köpfe. Bei Kindern ohne Erlaubnis: Alle unterrichtenden Lehrer sind besonders aufmerksam. 4. Es werden Läuse in einer Klasse festgestellt: a) Kinder mit Läusen oder Nissen gehen sofort nach Hause. b) Kinder ohne Läuse und solche, bei denen nicht kontrolliert werden darf, gehen regulär nach Hause, erhalten aber Infomaterial mit. c) Kinder mit Läusen dürfen ab dem Folgetag wieder zum Unterricht kommen, wenn sie   eine korrekt ausgefüllte Elternerklärung zur Erstbehandlung abgeben. Ohne diese Erklärung gehen diese Kinder sofort wieder nach Hause. d) Kinder ohne Läusen dürfen ab dem Folgetag wieder zum Unterricht kommen, wenn sie eine korrekt ausgefüllte Elternerklärung abgeben. Ohne diese Erklärung gehen diese Kinder sofort wieder nach Hause. e) Die Rückmeldebögen werden zu den Akten genommen. f) Bei Kindern mit Läusen sowie korrekt ausgefülltem Rückmeldebogen erinnern die Klassenlehrer 1 Woche nach der Erstbehandlung an die Zweitbehandlung. g) Wenn nach spätestens 11 Tagen kein korrekt ausgefüllter Rückmeldebogen über die Zweitbehandlung vorliegt gehen diese Kinder sofort nach Hause. Das Procedere beginnt wieder bei Punkt c). h) Kommt es bei Schülern innerhalb kurzer Zeit zu wiederholtem Lausbefall (zum 3. Mal) können diese nur mit ärztlichem Attest wieder zur Schule kommen. i) Die Klassenlehrer dokumentieren ihre Maßnahmen so, dass o.g. Weg eingehalten werden kann (Schreiben an Eltern, Termine usw.) j) Die Schulleitung meldet den Kopflausbefall auf der Grundlage der Angaben der Klassenlehrer an das Gesundheitsamt. Kopfläuse   (Vorschriften und Regelungen) Personen, bei denen Kopflausbefall festgestellt wird, dürfen die Einrichtung nicht besuchen oder ihrer Tätigkeit in der Einrichtung nicht nachgehen (sofern dort Kontakt zu den dort betreuten Personen besteht), bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung des Kopflausbefalls durch sie nicht mehr zu befürchten ist ( § 34, Abs. 1 IfSG). Personen, bei denen ein Kopflausbefall festgestellt wurde, haben der Gemeinschaftseinrichtung hiervon unverzüglich Mitteilung zu machen (§ 34, Abs. 5,  S. 1 IfSG). Die Leitung der Gemeinschaftseinrichtung hat jede Person, die in der Gemeinschaftseinrichtung neu betreut wird, über die o. gen. Mitteilungspflicht zu belehren (§ 34, Abs. 1 S. 2 IfSG). Die Gemeinschaftseinrichtung ist nach § 34 Abs. 6 IfSG verpflichtet, die Verlausung  dem Gesundheitsamt zu melden. Kinder dürfen eine Gemeinschaftseinrichtung sofort nach einer ersten sachgerecht durchgeführten Läusebehandlung wieder besuchen, Kontrollinspektion des Kopfes vorausgesetzt. Nissenfreiheit ist nicht erforderlich, erforderlich ist aber eine zweite wirksame Behandlung 8 – 10 Tage nach der Ersten. Alle Kontaktpersonen sollten sich ebenfalls auf Läuse und Nissen untersuchen lassen. Nach der zweiten Behandlung sollte regelmäßig (mehrfach in der Woche) eine Nachschau durch die Eltern erfolgen. Dabei spricht nur der Nachweis lebender Läuse oder von Nissen näher als 1 cm von der Kopfhaut entfernt für eine anhaltende oder erneute Verlausung. Ein ärztliches Attest wird erst bei wiederholter Verlausung empfohlen. Gemeinschaftseinrichtungen steht es jedoch grundsätzlich frei, hiervon abweichende Regelungen zu beschließen.     
MLK-Schule Unterricht Schulleben interner Bereich Beratung Aktuelles MLK-Schule Unterricht Schulleben interner Bereich Beratung Aktuelles
Martin-Luther-King-Schule Castrop-Rauxel
interner Bereich interner Bereich