Förderplan-Konzept Allgemeine Aspekte Der Förderplan wird für jeden Schüler erstellt. Er ist Teil der Schülerakte und entsprechend sorgfältig (Inhalt, äußere Form) zu führen. Der Förderplan besteht aus einem Deckblatt, einem Förderplanraster, jeweils einem Blatt für Beobachtungen und Vereinbarungen sowie in der Mittel- und Oberstufe einem Screening- Formular für ein Schülergespräch. Die Förderpläne einer Klasse werden in Hängehefter und gesammelt in einem Karteikasten aufbewahrt. Dieser soll griffbereit und erreichbar für alle (z.B. Vertretungslehrer) sein, d.h. nicht weggeschlossen. Bei Klassenwechsel der Schüler organisieren die Lehrkräfte die Weitergabe der jeweiligen Förderpläne an die entsprechenden Kollegen. Der Förderplan wird für jeweils ein ganzes Jahr erstellt. Ablauf Erstellung bis zu den Herbstferien mit Schülersprechtag - Eltern-Schüler-Sprechtag vor den Weihnachtsferien, Reflexion des Förderplans - Rückmeldung über die Halbjahreszeugnisse - Fortschreibung des Förderplans mit Schülersprechtag - Eltern-Schüler-Sprechtag vor den Zeugnissen, Reflexion des Förderplans - Rückmeldung über die Zeugnisse Mindestens 2 x jährlich wird der Förderplan evaluiert und ggf. fortgeschrieben. Innerhalb dieses Zeitraumes kann sich der Förderbedarf ändern. Es werden dann aktuelle neue Ziele formuliert. Entwicklungs-/ Fachbereiche Folgende Entwicklungs- und Fachbereiche finden im Förderplan Berücksichtigung - Wahrnehmung/Sensorik - Motorik - Kognition/Denken - Kommunikation/Sprache - Lern- und Arbeitsverhalten - Motivation - Emotionalität - Sozialverhalten - Selbstständigkeit/Lebenspraxis Neben den o.g. Bereichen sind an unserer Schulform auch Unterrichtsfächer relevant. Die Fächer Deutsch und Mathematik werden ggf erfasst. Nicht für alle genannten Förderbereiche müssen Förderziele formuliert werden. So kann sich für einen Schüler z.B. nur in 2, 3 oder 4 Förderbereichen ein vordringlicher Förderbedarf ergeben. Nicht nur die „Schwächen“ eines Schülers bedingen einen Förderbedarf, sondern auch seine „Stärken“. Lernausgangslage Die Lernausgangslage beschreibt nur den aktuellen Ist-Stand des einzelnen Schülers bezogen auf die ausgewählten vordringlichen Förderziele. Eine Beschreibung der gesamten Lernausgangslage ist nicht erforderlich. Förderziele Für jeden ausgewählten Entwicklungs-/ Fachbereich werden vordringliche Förderziele formuliert. Förderziele werden auf dem Hintergrund der Lernausgangslage bzw. dem aktuellen Ist-Stand formuliert. Fördermaßnahmen Hier werden einzelne / mehrere Fördermaßnahmen aufgeführt, mit denen man das jeweilige Förderziel erreichen möchte. Evaluation Der Förderbedarf wird mit einem Zeichen in der entsprechenden Kategorie in einer bestimmten Farbe dokumentiert. Die Zeichen sind:  X = Einschätzung des Lehrers      O = Einschätzung des Schülers Die Kategorien sind: 1 = kaum / kein Förderbedarf   2 = geringer Förderbedarf   3 = erhöhter Förderbedarf   4 = sehr hoher Förderbedarf Innerhalb eines Schuljahres kann der sich verändernde bzw. mit einem neuen / weiteren Förderziel formulierte Förderbedarf entsprechend mit einem neuen Kreuz dokumentiert werden.
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