Eigene Schul- und Hausordnung Überall, wo Menschen miteinander leben und arbeiten, braucht es eine gewisse Ordnung. Gemeinschaftsleben erfordert Regeln im Umgang miteinander. Wenn alle sich an diese Regeln halten, ist es leichter, gut miteinander auszukommen und die gesteckten Ziele zu erreichen. Deshalb vereinbaren Lehrer, Schüler und Eltern die folgenden Ziele und Regeln : 1. Wir möchten, dass jeder die anderen in ihrer Persönlichkeit und Lebensweise achtet und respektiert und dass jeder ohne Angst zur Schule kommen kann. Alle Personen im Schulbetrieb gehen achtungs- und respektvoll miteinander um. Probleme und Streitigkeiten sind ohne Gewalt zu lösen. Körperliche und psychische Gewalt wird nicht geduldet. Das bedeutet auch, andere nicht durch Schimpfwörter, Beleidigungen, Bespucken, Erpressungen  usw. zu verletzen. Solches Verhalten hat immer pädagogische bzw. disziplinarische Konsequenzen. Zum respektvollen Umgang gehört ein positiver Umgang miteinander. Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und gegenseitige Achtung sind unerlässlich und werden von allen erwartet. Dies bedeutet z.B., niemanden zu verspotten oder auszulachen, die Meinung der Schüler und Lehrer zu achten, zuzuhören und ausreden zu lassen. Schüler anderer Nationalitäten sprechen im Unterricht deutsch. Der Respekt der Schüler den Lehrern gegenüber äußert sich auch darin, dass die Lehrer mit „Sie“, „Frau“ bzw. „Herr“ angesprochen werden. Auch ist es unhöflich, während eines Gesprächs die Kappe aufzubehalten, die Hände in die Hosentaschen zu stecken, Kaugummi zu kauen u.ä. Der Respekt der Lehrer den Schülern gegenüber äußert sich auch darin, dass sie die Schüler in Ruhe ausreden lassen und sich ihrer Anliegen fair, geduldig, verständnisvoll und hilfsbereit annehmen. Wenn man miteinander redet, schaut man sich an. Wir erwarten, dass jeder sich bemüht, Streit und Ärger zu vermeiden. Darüber hinaus sollte jeder bei Streit schlichtend eingreifen oder andere um Hilfe bitten. Im Streitfall haben sich alle Schüler sofort an die Anweisungen der Lehrer zu halten. Es wird nicht akzeptiert, dass im Streit Gleiches mit Gleichem vergolten wird. Unsere Schüler haben unterschiedliche Nationalitäten, Kulturen und Religionen. Ausländer- bzw. deutschenfeindliches Verhalten und Reden ist absolut verboten. Dazu gehört auch, dass Kleidungsstücke mit rechtsextremer Symbolik und Schriftzeichen sowie entsprechende Musik nicht geduldet werden. Toleranz anderen Kulturen und Religionen gegenüber wird erwartet. Dazu gehört, andere Lebensweisen und Glaubensinhalte ernst zu nehmen und nicht darüber zu spotten. Jeder Schüler hat bei Konflikten mit Lehrern das Recht, mit dem Verbindungslehrer oder der Schulleitung zu sprechen. Gegenstände, die den Unterricht stören oder andere verletzen können, dürfen nicht mitgebracht werden. Dazu zählen Waffen jeder Art, Glasflaschen, Feuerzeuge, Knallkörper, Streichhölzer, brennbare Flüssigkeiten, Laserpointer, Tränengas usw. Zum Schutz der Schüler vor gesundheitlichen Gefährdungen gibt es eine gesetzliche Regelung: Der Genuss von Suchtmitteln (Alkohol, Nikotin, Drogen) ist absolut untersagt. Deshalb wird auch das Mitbringen dieser Suchtmittel nicht geduldet. 2. Wir möchten, dass Unterricht regelmäßig stattfindet und erfolgreich und ungestört verlaufen kann. Die Schulpflicht ist gesetzlich geregelt. Alle Schüler sind schulpflichtig und müssen regelmäßig am Unterricht teilnehmen. Sollten Krankheiten den Schulbesuch verhindern, müssen Eltern ihre Kinder zunächst telefonisch abmelden und anschließend schriftlich entschuldigen. Bei Krankheiten über drei Tage bzw. auf Anforderung der Schule ist eine ärztliche Bescheinigung nötig. Arztbesuche sollten nur in begründeten Ausnahmefällen während der Unterrichtszeit stattfinden. Das Fehlen aus anderen Gründen bedarf der vorherigen Genehmigung durch den Klassenlehrer bzw. den Schulleiter. Dies gilt auch für die Teilnahme an Klassenfahrten. Diese sind Teil des Unterrichts, so dass die Schüler verpflichtet sind, trotz finanzieller Kosten an Klassenfahrten teilzunehmen. Eine Befreiung durch den Schulleiter kann nur in Ausnahmefällen erfolgen. Es gibt feste Unterrichts- und Pausenzeiten. Damit der Unterricht pünktlich beginnen kann soll jeder Schüler 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn an der Schule sein. Damit der Unterricht nicht gestört wird melden sich zu spät kommende Schüler im Büro und gehen erst zum Stundenende in ihre Klasse. Ab 08.00 Uhr ist die Schule für Schüler geöffnet. Die Schüler können sich in ihren Stufentrakten, die von Lehrern beaufsichtigt werden, ruhig beschäftigen. Erfüllung der Schulpflicht bedeutet auch Mitarbeit im Unterricht. Um Störungen zu vermeiden regeln Klassenordnungen das Verhalten während des Unterrichts. Die Schüler erledigen gewissenhaft Hausaufgaben und haben alle erforderlichen Arbeitsmittel dabei. Versäumte Unterrichtsinhalte werden nachgearbeitet. Zu den Aufgaben der Eltern gehört, die Grundlagen für einen erfolgreichen Unterricht zu legen: ausreichender Schlaf für ihr Kind, ein gesundes Frühstück zu Hause und in der Schule, pünktliches Erscheinen zum Unterricht, rechtzeitige Krankmeldungen und Entschuldigungen. Die Eltern sind verpflichtet darauf zu achten, dass ihre Kinder mit allen notwendigen Unterrichtsmaterialien sowie Sportsachen so ausgestattet sind, dass sie am Unterricht erfolgreich teilnehmen können. Dazu gehört auch, auf Lehreranforderung ihrem Kind kleinere Geldbeträge für schulische Unternehmungen mitzugeben sowie Kopier- und Materialgeld für zusätzliches Unterrichts- und Übungsmaterial zu bezahlen. Zu den Aufgaben der Eltern gehört es weiterhin, sich regelmäßig über die schulische und pädagogische Entwicklung ihrer Kinder zu erkundigen. Dies geschieht z.B. durch Kontrolle der Mitteilungshefte, Unterschreiben von Schularbeiten, Wahrnehmung von Elternsprechtagen und -abenden, persönliche und telefonische Kontakte zur Schule. In der Schule haben sich alle so zu verhalten, dass niemand beim Lehren oder Lernen gehindert wird. Besonders während der Unterrichtszeiten muss in den Fluren Ruhe herrschen. Es darf nicht gerannt oder gelärmt werden. Generell gilt: Schülerhandys sind auf dem Schulgelände abgeschaltet und bleiben in den Taschen. Wer sein Handy während der Schulzeit herausholt oder einschaltet, muss es abgeben. Die Eltern können das Handy im Sekretariat abholen. Während der Unterrichts- und Pausenzeiten darf das Schulgelände nur mit besonderer Erlaubnis bzw. Anweisung von Lehrern verlassen werden. Nicht die Uhr oder das Klingeln beenden den Unterricht, sondern die Lehrer. Unmittelbar nach dem Ende des Unterrichts verlassen die Schüler das Schulgelände und treten den Heimweg an. Beim Überqueren der Bahnhofstraße ist besondere Vorsicht geboten. Rennen, schupsen u.ä. sollte hier auf keinen Fall stattfinden. Es wird dringend empfohlen, die Straße nur an den Fußgängerampeln zu überqueren. 3. Wir möchten, dass das Schulgebäude und die Einrichtung  pfleglich und verantwortungsbewusst behandelt werden. Die Einrichtungen der Schule, Möbel und Geräte, aber auch Lehrmittel wie Bücher, Karten, Fernseher, CD-Spieler sind ordentlich zu behandeln. Weder Wände, Tische, Bücher usw. werden beschrieben und beschmiert. Schulbücher erhalten einen Umschlag. Wer etwas mutwillig oder fahrlässig kaputt macht, muss es ersetzen. Jede Klasse ist für ihren Klassenraum verantwortlich. Sie darf ihren Klassenraum selbst gestalten und schmücken, muss ihn aber auch sauber halten. Das bedeutet: Nach dem Unterricht räumt jeder Schüler seinen Platz auf und leert das Ablagefach unter dem Tisch. Die Stühle werden auf die Tische gestellt, die Klasse wird ausgefegt. Fenster sind zu schließen, das Licht wird gelöscht, Jalousien werden von den Lehrern hochgefahren. In jeder Klasse findet eine Mülltrennung statt. Die Lehrer organisieren in ihren Klassen eine schützende Aufbewahrung von Lehr- und Unterrichtsmaterialien. Ihre persönlichen Arbeitsplätze an der Schule halten die Lehrer ordentlich und sauber und sind den Schülern dadurch ein Vorbild. Das Eigentum anderer Schüler ist besonders zu achten und zu schonen. Es wird nicht beschädigt oder gestohlen. Geschieht es trotzdem soll dies sofort den Klassenlehrern bzw. dem Schulleiter gemeldet werden. Fundgegenstände werden im Sekretariat abgegeben. Der Zutritt zu den Fachräumen erfolgt nur in Begleitung eines Lehrers. Die Schule und das Schulgelände sollen ordentlich und gepflegt aussehen. Deshalb sorgen alle für Ordnung und Sauberkeit. Dazu gehört, dass der Abfall immer in die vorgesehenen Behälter geworfen wird. Das Spucken auf den Boden, auch z.B. von Kürbiskernschalen, Kaugummis usw. ist unappetitlich und verboten. Die Schultoiletten sind notwendige Einrichtungen und keine Aufenthaltsräume. Sie werden grundsätzlich nur in den Pausen aufgesucht. In begründeten Fällen entscheiden die unterrichtenden Lehrer über Ausnahmen. Jungen betreten keine Mädchentoilette, Mädchen natürlich auch keine Jungentoilette. Die Toiletten werden regelmäßig von den Aufsichten kontrolliert. Die Toiletten sind sauber zu halten, Verstopfungen der Toiletten und Schmierereien an den Wänden sind Sachbeschädigungen. Wer die Toilettenräume mutwillig beschmutzt, muss selbst die Reinigungsarbeiten übernehmen. Die Ausgangstüren dürfen nicht gewaltsam geöffnet werden. Es ist darauf zu achten, dass die Fenster in Klassen und Fluren am Unterrichtsende richtig geschlossen werden. Zu keiner Zeit vor, während oder nach dem Unterricht ist es Schülern gestattet, sich zwischen den Autos auf dem Schulparkplatz aufzuhalten. 4. Wir möchten, dass unsere Pausen der Erholung und Entspannung dienen. Nach der 2. und der 4. Stunde verlassen alle Schüler in Begleitung ihres Lehrers die Unterrichtsräume und das Schulgebäude und halten sich auf den Schulhöfen auf. Die Aufsichten für die Hofpausen befinden sich bereits vor dem Klingeln mit ihren Klassen auf dem Pausenhof. Sollte dies nicht der Fall sein, ist jeder Lehrer bis zum Eintreffen der Aufsicht aufsichtspflichtig. Der Eingangstürbereich und  ggf. der 2. Pausenhof werden durch Ketten abgesperrt. Alle Personen auf dem Hof sollen sich vor den Ketten aufhalten. Beim Klingeln zum Ende der Pausen gehen alle Schüler sofort zu ihren jeweiligen Eingängen und warten dort auf ihre Lehrer. Vor den Türen, auf den Treppen und beim Hinein- bzw. Herausgehen ist es auch aus Sicherheitsgründen besonders wichtig, dass nicht gedrängelt wird. Die Pausenaufsichten verlassen als Letzte den Hof. Das Werfen mit harten Gegenständen ist auf dem Pausenhof grundsätzlich nicht gestattet. Dazu gehört auch im Winter das Schneeballwerfen, z.B. gegen Wände In den Hofpausen werden Pausenspiele entliehen. Die Ausleihe wird von Schülern organisiert. Jeder ist für das entliehene Spielgerät selbst verantwortlich. Wer ein Spielzeug fahrlässig oder mutwillig beschädigt oder es nicht mehr zur Ausleihe zurück bringt, muss Schadenersatz leisten. Auf dem 2. Pausenhof dürfen die Schüler Musik abspielen. Nach Plan ist jeweils eine Klasse 7 bis 10 verantwortlich. Ein CD-Spieler kann ausgeliehen werden und muss sorgsam behandelt werden. Die Musik darf nur so laut abgespielt werden, dass die Nachbarn nicht gestört werden. Es ist verboten, auf die Mülltonnen zu klettern, auf die Tischtennisplatten zu steigen, mit den Absperrketten zu spielen, Äste abzubrechen. Außerdem darf man natürlich nicht schlagen, treten, schubsen, Bein stellen, telefonieren u.ä. Bei Regenpause wird vor der Pause 3 x geklingelt. Schneefall bzw. ein Pausenhof mit Schneedecke wird wie Regenpause gehandhabt. Über das Klingeln zur Regenpause entscheiden die jeweils aufsichtführenden Lehrer gemeinsam. Bei Regenpause ist jeder Lehrer für seine Klasse verantwortlich. Das bedeutet auch, dass er selbst entscheiden kann, mit seiner Klasse trotzdem auf den Pausenhof zu gehen. Darüber hinaus gilt: Schüler müssen sich grundsätzlich in ihren Fluren aufhalten. Ausnahme: Gang zur Toilette 5. Wir möchten, dass weitere wichtige Regeln eingehalten werden. Alle Schüler, Lehrer und Eltern sollen sich immer so verhalten, dass dem Ansehen der Schule nicht geschadet wird. Handys, Walkmen, Discmen, Gameboys, größere Geldbeträge, wertvolle Sammelkarten usw. sind Wertgegenstände und werden in der Schule nicht benötigt. Werden sie trotzdem mitgebracht, ist der Eigentümer auch selbst verantwortlich dafür. Die Schule kann sich nicht darum kümmern, dass z.B. eine Beschädigung oder der Verlust aufgeklärt wird. Grundsätzlich müssen sich Schüler an die Anweisungen der Schulleitung, der Lehrer sowie der Sekretärin und des Hausmeisters halten. Fahrräder, mit denen Schüler zur Schule kommen, müssen verkehrssicher sein. Ist dies nicht der Fall können sie von der Schulleitung bis zur Abholung durch die Erziehungsberechtigten einbehalten werden. An der Schule sind Fahrräder nur versichert, wenn sie im Fahrradabstellbereich stehen und abgeschlossen sind. Fahrzeuge aller Art, also auch Inliner oder Roller, dürfen aus Sicherheitsgründen auf dem Schulgelände bzw. im Gebäude nicht benutzt werden. Jeder Unfall, der sich auf dem Schulweg, dem Schulgelände oder im Schulgebäude ereignet, muss unverzüglich dem aufsichtsführenden Lehrer, dem Klassenlehrer oder der Schulleitung gemeldet werden. Die Fenster sind nur auf Anweisung eines Lehrers zu öffnen. Das Hinauslehnen aus den Fenstern und das Sitzen auf der Fensterbank ist gefährlich und muss deshalb unter-bleiben. Das Bedienen der Außenjalousien erfolgt nur durch Lehrer. Die Eltern sollen die Schule über besondere gesundheitliche Beeinträchtigungen ihrer Kinder informieren, z.B. Anfallskrankheiten, Diabetes, Allergien, Asthma, Läusebefall, Krätze usw. Alle Lehrer sowie die Schulleitung werden mit geeigneten Maßnahmen auf Fehlverhalten reagieren. Dafür sind „erzieherische Maßnahmen“ und „Ordnungsmaßnahmen“ vorgesehen. Diese dienen der Aufrechterhaltung der Schulordnung und damit sowohl der Sicherstellung des Unterrichts und des Lernerfolgs als auch des Lebens in einer Gemeinschaft Diese Schulordnung wird mindestens einmal im Schuljahr durch die Klassenlehrer mit den Schülern gründlich besprochen. Schüler und Lehrer bestätigen danach durch Unterschrift, dass sie die Schulordnung anerkennen und einhalten wollen.
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